Auf Augenhöhe...

 

 

 

 

 

…mit sich sein, was bedeutet, seine inneren Gefühle wahrzunehmen, sich zu spüren, was dienlich oder hinderlich im Leben ist, zu sich stehen zu können und sich nie verraten, seine Schwachpunkte zu kennen und auch seine Stärken, seinem Bauchgefühl und seiner Intuition trauen zu können, die Sprache der eigenen Gefühle und die Wahrnehmungen des eigenen Körpers ernst nehmen, sie auch richtig zu deuten und auch dementsprechend zu handeln, eine tiefe innige Beziehung mit sich zu pflegen voller Achtsamkeit und Selbstliebe….

…mit dem Partner sein, was bedeutet, ihn ernst zu nehmen und darauf  achten, auch von ihm ernst genommen zu werden, ihn immer wieder zu beschenken und sich freuen, dass auch er ihnen immer wieder ein Geschenk macht, gemeinsame Aktivitäten und Hobbys zu pflegen, Engagement und Verantwortung in die Beziehung einzubringen und darauf zu achten, dass es der Partner auch tut, durchaus mal den eigenen Willen in der Beziehung durch zu setzten, dafür ein anderes Mal dem Partner die Entscheidung überlassen, sich nicht unberechtigterweise Schuldgefühle einreden lassen und sich auch zugestehen, sich dagegen abgrenzen zu dürfen, Ängste und Sorgen offen dem Partner mitzuteilen und auch verständnisvoll zu sein, wenn der Partner Sorgen und Ängste hat, dass die Hausarbeit gerecht geteilt wird, sich über das herkömmliche weit verbreitete Mann-Frau-Bild (bei heterosexuellen Paaren, sonst natürlich dementsprechend abgeändert) hinweg zu setzen, wenn Kinder vorhanden sind ebenbürtig die Verantwortung für die Erziehung zu übernehmen, ihn liebevoll zu behandeln und darauf zu achten, selbst liebevoll behandelt zu werden, keine Aggression vom Partner zuzulassen, bzw. die Fähigkeit haben, sich zu wehren, ihn zu lieben und auch seine Liebe zu spüren.

…mit seinen Kindern sein, was bedeutet, den Spannungsbogen zwischen Freiheit und Verantwortung als Vorbild vorzuleben, damit sie ihre Selbstliebe entwickeln und leben können,  die Verantwortung zu übernehmen, wo es die Kinder entsprechend ihres Alters noch nicht können, den Kindern die Verantwortung geben, wo sie es aufgrund ihres Alters durchaus  können, in Nöten für sie da zu sein, umgekehrt eigene Probleme nicht bei ihnen abladen, wo sie aufgrund ihres Alters noch überfordert wären, sie zu fördern und zu fordern, jedoch nicht überfordern, sie zu lieben und es genießen, von ihnen geliebt zu werden,

…mit der Natur, den Tieren, den Pflanzen und der Erde sein, was bedeutet, aus einem inneren Antrieb heraus die Natur wertschätzen, sie zu schützen wo es möglich ist, Tiere und Pflanzen als gleichberechtigte Lebewesen anzuerkennen, im Gegensatz zur alttestamentarischen Aufforderung: „Mach dir die Erde untertan“…die Natur nicht aus Profitgier auszubeuten!


Auf Augenhöhe kann man auch…

…mit seinen Eltern sein

   …mit seinen Verwandten sein

      …mit seinen Freunden sein

         …mit seinen Arbeitskollegen sein

           …mit seinem Chef sein

             …mit den Mitarbeitern sein, für die ich Verantwortung trage

               …mit Fremden, Flüchtlingen und Migranten sein

                ...mit Randgruppen der Gesellschaft, wie Arbeitslose,
                    psychisch Kranke und Behinderte sein

                  …mit Prominenten sein

                    …mit dem gesellschaftlichen Druck von außen sein

                       …mit den traditionellen Erwartungen sein

                          …mit dem selbstgemachten Druck von innen sein

                             …mit Gott und anderen spirituellen Kräften sein